Häufige Fragen

Hier finden Sie eine Auflistung der am häufigsten an uns gerichteten Fragen und deren Antworten. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, so stehen wir Ihnen gerne über unser Kontaktformular zur Verfügung.

Wieso ist der Datenpool sicher?

Die Daten werden mit einem Einmalschlüssel verschlüsselt und die Rechnung sowie der Schlüssel auf einem gesicherten Weg, getrennt voneinander an den PKV-Datenpool versendet. Der "moderne" Pool zentralisiert keine angreifbaren Nachrichten mehr, sondern schickt nur noch die zugehörigen Schlüssel an den neuen "Schlüsselpool". Zudem haben wir eine Logik implementiert, die es uns erlaubt, nur Nicht-Nachrichten zu versenden. 2 Wege – Zweimal "Nichts".

Wieso sind herkömmliche Verschlüsselungsverfahren nicht sicher?

Bei "Klassischen" Verfahren können Nachrichten theoretisch auch ohne den Schlüssel z.B. durch Quantencomputer oder Kryptoanalyse entschlüsselt werden, da diese im Datenpool als Ganzes enthalten sind. Zusätzlich liegt zwischen dem Schlüssel und der Nachricht immer ein rekonstruierbarer Zusammenhang vor, der zu einem Risiko führt, wenn nur der Schlüssel in falsche Hände gerät.

Was ist die Kryptoanalyse?

Die Kryptoanalyse (in neueren Publikationen auch: Kryptanalyse) bezeichnet im ursprünglichen Sinne das Studium von Methoden und Techniken, um Informationen aus verschlüsselten Texten zu gewinnen. Diese Informationen können sowohl der verwendete Schlüssel als auch der Originaltext sein. Heutzutage bezeichnet der Begriff Kryptoanalyse allgemeiner die Analyse von kryptographischen Verfahren (nicht nur zur Verschlüsselung) mit dem Ziel, diese entweder zu "brechen", d.h. ihre Schutzfunktion aufzuheben bzw. zu umgehen, oder ihre Sicherheit nachzuweisen und zu quantifizieren.
(Quelle: www.wikipedia.de)

Was ist ein Quantencomputer?

Quantencomputer ist ein in der Entwicklung befindlicher Computer, der mithilfe quantenmechanischer Prinzipien und Methoden Informationen verarbeiten und übertragen soll. Die Träger einer Informationseinheit sind die Quantenbits (Qubits). Quantencomputer sind Parallelrechner mit extrem hoher Kapazität und Schnelligkeit.

Was ist das One-Time-Pad-Verfahren?

Das One-Time-Pad (Abkürzung: OTP, deutsch: Einmalverschlüsselung oder Einmalschlüssel-Verfahren) ist ein Verschlüsselungsverfahren, bei dem ein Schlüssel verwendet wird, der mindestens so lang ist wie die zu verschlüsselnde Nachricht selbst. Daraus folgt, dass so weit der Schlüssel nur einmal zur Verschlüsselung verwendet wurde, die Nachricht nicht decodiert werden kann.
Anerkannterweise ist OTP das einzige Verfahren, dass absolute Sicherheit garantiert.
(Quelle: www.wikipedia.de)

Was wird als "virtuelles Dokument" bezeichnet?

Virtuelle Dokumente sind Dokumente, die aus einer technischen Datenbasis gewonnen, sprich angezeigt werden können. Wir gewinnen diese Datenbasis beim Rechnungssteller. Die Zahlstelle kann sich auf diesem - Weg auch ohne die Papierrechnung - das Dokument auf dem Monitor betrachten.

Was ist ein virtueller Marktplatz?

Als virtueller Marktplatz wird ein virtueller Ort innerhalb eines übergeordneten Datennetzes bezeichnet, innerhalb dessen Geschäftstransaktionen durchgeführt werden. Eine Grundvoraussetzung für einen Marktplatz ist, dass eine Kommunikation zwischen Anbietern und Nachfragern stattfindet. Auf unser System bezogen heißt das, dass wir Anbietern und Nachfragern von Rechnungsdaten eine technische Infrastruktur bieten, über die sie Ihren Geschäftsmodellen nachgehen können.

Was sind ICD-Standards?

Die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD, engl.: International Classification of Diseases) wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegeben und im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit vom Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information ins Deutsche übertragen. Ziel der ICD ist, eine international einheitliche Systematik von Diagnosen zu ermöglichen.
(Quelle: www.wikipedia.de)

Was bedeutet der Ausdruck "valide"?

Mit Validität (engl. "validity", Gültigkeit) wird in erster Linie das argumentative Gewicht einer Feststellung, Aussage, Untersuchung bezeichnet. Die Validität gibt den Grad der Genauigkeit an, mit dem ein Verfahren misst. Übertragen auf unsere Lösung bedeutet das: Sie können sich sicher sein, dass die Daten, die wir technisch rekonstruieren, immer identisch mit den Daten auf der Papierrechnung sein müssen.

Was bedeutet "Collaborative Solution"?

trusted documents sieht sich als Infrastrukturbetreiber einer Branchenlösung. Sprich wir wollen gar nicht alles "alleine" machen, sondern holen uns strategische Partner mit ins Boot, die Teilsegmente der einheitlichen Lösung abbilden. Eine Branchenlösung ist nur möglich, wenn man alle Interessen der Marktteilnehmer berücksichtigt und unterstützt.

Was bedeutet OCR?

Bei OCR (zu deutsch: Optische Zeichenerkennung) handelt es sich um ein Verfahren zur maschinellen Erkennung eingescannter Texte. Zur eindeutigen Identifizierung wurden international genormte Schriften entwickelt, die z.B. auch bei Bankbelegen Verwendung finden.

Ist die Sicherheit mathematisch beweisbar?

Mit "Bits" kann man rechnen. Man definiert dazu wie üblich:

  • 1+0:=1, 0+1:=1, 0+0:=0

Den Fall, dass beide Bits gleich 1 sind, regelt man wie folgt:

  • 1+1:=0

Für eine Bitvariable x gilt dann offenbar:

  • x+0=x (*)

Für zwei Bitvariable x,y gilt stets:

  • (x+y)+y= x (**, Idempotenz)

Denn:

  • Für y=0 gilt (x+0)+0 = x+0 = x wegen (*)

  • Für x=1,y=1 gilt (1+1)+1 = 0+1 = 1 = x

  • Für x=0,y=1 gilt (0+1)+1 = 1+1 = 0 = x, woraus (**) folgt

Hinweis: Die definierte Bit-Verknüpfung erfüllt auch die üblichen Rechenregeln einer "Addition" wie z.B. das Assoziativgesetz x+(y+z) = (x+y)+z:
Denn:

  • Für y=z gilt x+(y+y) = x+0 = (x+y)+y (wg. Idempotenz!)

  • Für y?z gilt x+(y+z) = x+1 = (x+y)+z, da x+1=(x+1)+0=(x+0)+1

Hinweis: Multipliziert man Bits wie üblich (d.h. setzt man 1·1= 1 , x·0=0=0·x), dann gelten (wie man leicht sieht) auch die übrigen Rechenregeln wie z.B. das Distributivgesetz x· (y+z)= x·y+x·z. Die Struktur ({0,1}, +, ·) ist in der Algebra bekannt als "kleinster Körper" (|F2).

Für die folgenden Überlegungen zur One-Time-Pad-Verschlüsselung wird nur benötigt, dass + idempotent ist:

  • Klar: Ist x ein beliebiges Bit und y ein zufälliges Bit (d.h. durch Randomisierung erzeugtes Bit), dann ist z := x+y eine sichere Verschlüsselung von x, wenn y nur für dieses x verwendet wird (Einmalschlüssel): Denn dann tragen offenbar sowohl der Schlüssel y als auch die Chiffre z=x+y keine Information ("zweimal nichts")
  • Klar (One-Time-Pad-Verschlüsselung): Ist X eine beliebige Bitliste und Y eine gleichlange, randomisiert erzeugte Bitliste, so ist Z := X+Y (+ sei komponentenweise definiert) eine sichere Verschlüsselung von X, wenn der Schlüssel Y nur für X verwendet wird (Einmalschlüssel)

Hinweis: Der Quantencomputer kann "zauberhaft rechnen" – zaubern kann er aber nicht. Da Z keine Information trägt, gibt es keinen Berechnungsansatz für X, d.h. ohne Schlüssel Y hätte also auch der Quantencomputer verspielt!